PATENSCHAFT

MÖCHTEN SIE UNS DIREKT UNTERSTÜTZEN?

Sie können die Patenschaft für einen Pflegling übernehmen!

Jeder Vogel, den wir aufnehmen, verursacht Kosten für die Station: Auf jeden Fall brauchen wir Futter für die Zeit des Aufenthalts, je nach Zustand können Medikamente oder weitergehende Untersuchungen und Behandlungen nötig sein. Auch wenn uns unsere Tierärztin bestmöglich unterstützt, fallen hier dennoch regelmäßig Kosten an.

Auch die Unterbringung in einer unserer Volieren muss gesichert sein - dazu müssen unsere Anlagen entsprechend unterhalten werden. Das Geld aus einer Patenschaft kommt direkt ihrem Patenvogel zugute und deckt dessen Futterkosten und ggf. weiteren Versorgungsbedarf für ein Jahr.

Wenn Sie die Patenschaft für einen Vogel übernehmen, erhalten Sie eine Urkunde mit einem Foto ihres Schützlings. Außerdem können Sie (mit Voranmeldung) Ihren Patenvogel auf der Station besuchen und sich immer über den Zustand erkundigen. Falls Ihr Vogel wieder ausgewildert werden kann, können Sie nach Absprache natürlich auch hier dabei sein!
Die Patenschaft dauert ein Jahr, kann aber nach Ablauf wieder verlängert werden, falls Ihr Pflegling als Dauergast auf der Station bleiben muss.

Bedenken Sie: auch ein längerer Aufenthalt schließt eine Auswilderung nicht aus - oftmals müssen Vögel mit kaputtem Gefieder länger als ein Jahr in unserer Obhut bleiben, um komplett vermausern zu können. Gerade hier freuen wir uns über Paten, die uns bei den Kosten für so einen langen Aufenthalt unterstützen!

Wenn Sie es uns gestatten, stellen wir auch immer wieder Paten hier auf dieser Seite vor, als kleines Dankeschön zur Erinnerung.

VÖGEL, FÜR DIE WIR AKTUELL PATENSCHAFTEN ANBIETEN...

Freya ist ein junger Wanderfalke aus 2019 und kam als Jungvogel zu uns. Sie ist aus dem Nest gefallen, was leider so platziert ist, dass ein Zurücksetzen nicht möglich war und auch ein Aufenthalt am Boden zu gefährlich. Mit einigen Gefiederschäden muss sie bei uns bleiben, bis die Federn nachgewachsen sind. Wir hoffen, dass sie korrekt vermausert und dann ausgewildert werden kann. Als junger Wanderfalke muss sie außerdem das Jagen lernen, daher wird sie in falknerischer Haltung trainiert.

Diese Schleiereule kam im November 2019 zu uns, völlig apathisch aber ohne sichtbare, äußere Verletzungen und in gutem Ernährungszustand. Nach einigen Tagen gelang die Fütterung, später die selbstständige Nahrungsaufnahme. Der Vogel konnte am Anfang fliegen, aber nicht stehen. Es kristallisierte sich heraus, dass es ein Problem mit dem linken Sprunggelenk gibt, ein Röntgenbild brachte aber keine sichere Diagnose. Währenddessen verlor der Vogel die Federn am betroffenen Gelenk bzw. rupfte sie sich aus. Nach weiteren Wochen unter Beobachtung konnte sie inzwischen in eine Außenvoliere umziehen und das Gefieder wächst langsam nach. Das Bein ist aber immer noch nicht voll einsatzfähig, daher ist die Frage der Auswilderung noch offen.

Der Habichtsterzel aus 2019 (Rothabicht) kam Ende Februar '20 zu uns. Vermutlich gegen eine Scheibe geflogen, war der Vogel abwesend und ließ einen Flügel hängen. Sein Zustand besserte sich rasch, er nahm selbstständig Nahrung auf, die Flügelstellung normalisierte sich. Allerdings hat der Vogel noch ein Problem an der Kloake, der Schmelz verklebt das Gefieder, was wir zuerst beobachten und ggf. weiter untersuchen müssen.

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