EINBLICKE

An dieser Stelle möchten wir einen Blick in die Stationsarbeit und auch hinter die Kulissen gewähren. Wir möchten - in unregelmäßigen Abständen - Pflegefälle vorstellen und Geschichten aus dem Stationsleben erzählen.
Für den Anfang haben wir ein paar Geschichten von der alten Internetseite übernommen, sobald wir neue Geschichten über unsere Pfleglinge dokumentiert haben, werden wir sie hier vorstellen!

WALDKAUZ

April 2020

Der ca. 3 Wochen alte Ästling wurde uns von einer privaten Finderin gebracht, die ihn am Boden nahe einer Hundewiese aufgefunden und deshalb geborgen hat. Scheinbar war der Vogel unsanft gestürzt, eine kleine Verletzung oberhalb des Schnabels und sein Zustand beim Auffinden deuten darauf hin. Auf der Station angekommen steht der Vogel aber bereits wieder auf seinen Beinen und wird immer aufmerksamer. Wenn alles gut geht, können wir den Vogel bald als stattlichen Waldkauz auswildern!

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HAUSSPERLING

April 2020

Nicht immer geht es bei uns um Greifvögel. Diese Woche brachten uns Privatleute einen noch nackten Haussperling (Spatz), den sie bei sich im Garten gefunden haben. Glücklicherweise haben wir mehrere Brutkästen auf der Station, die gerade von Spatzen besetzt sind. Auf dem Foto ist der von uns ausgewählte Kasten zu sehen, wo die Jungvögel gerade genau die passende Größe hatten. Die Altvögel füttern nach unserer Beobachtung nun noch fleissiger, als Ammen ziehen sie den Fundvogel mit auf!

UHU

aus dem Jahr 2017

Dieses Uhu-Weibchen kam hochgradig abgemagert zu uns in die Station. Sie konnte wohl aufgrund eines Verkehrsunfalls ihre Fänge nicht mehr optimal einsetzen und somit keine Beute mehr schlagen. Hier in der Station wurde sie mit größter Sorgfalt wieder aufgepäppelt und dann wieder in die Natur entlassen.

MÄUSEBUSSARD GESCHWISTERPAAR

aus dem Jahr 2017

Das Mäusebussard-Geschwisterpaar wurde nur ein paar Tage alt als kuschelige Kücken gefunden. Ohne Eltern und absolut hilflos wäre ihr Schicksal besiegelt gewesen. In der Greifvogelpflegestation wurden sie fachgerecht aufgezogen. Als stattliche Mäusebussarde konnten sie wieder in die freie Wildbahn entlassen werden!

WALDOHREULE JUNGVOGEL

aus dem Jahr 2017

Diese Waldohreule wurde neben ihrem toten Geschwister unter einem Baum gefunden. Der Horst, ein altes Krähennest, war durch einen Sturm zerstört und die Alttiere waren verschwunden. Der Vogel konnte aufgezogen und wieder ausgewildert werden.

WESPENBUSSARD

aus dem Jahr 2016

Der Vogel kam stark unterernährt zu uns. Vermutlich hat das längere Zeit vorherrschende nasskalte Wetter zu dem Mangel geführt. Mit Bienenmaden (Drohnen) und einem speziell auf Wespenbussarde abgestimmten Futtergemisch haben wir den Bussard relativ schnell auf die Schwingen bekommen. Nachdem das Wetter wieder freundlicher wurde, konnten wir den Wespenbussard ruhigen Gewissens in die Natur entlassen.